Wasserpumpenzangen sind Greifzangen mit einem verstellbaren Gelenk, sodass je nach Einstellposition sich die Maulgröße weiten bzw. verengen lässt, um damit verschieden große Werkstücke greifen zu können. Die Greifbacken haben eine eckige oder ovale Öffnung (Brennerloch) und sind in der Regel verzahnt.
Die Wasserpumpenzange wird fälschlicherweise oft den Rohrzangen zugeordnet oder als Rohrzange bezeichnet, obwohl sie sich von dieser bauartbedingt eindeutig unterscheidet: Rohrzangen sind selbstgreifend und verklemmen mit dem Werkstück nach dem Ansetzen.
Die deutsche Bezeichnung dieser Zange stammt ursprünglich von ihrer Hauptfunktion ab: Sie wurde zum Anziehen der Stopfbuchsen an Wasserpumpen in Kraftfahrzeugen verwendet. Wasserpumpenzangen werden allerdings auch zum Greifen von Rohren, Muffen und Schrauben/Muttern verschiedener Arten sowie Flachmaterial verwendet.
Diese Greifzange gehört dank ihrer universellen Anwendbarkeit und einer relativ einfachen Bauweise zu den verbreitetsten Zangentypen überhaupt. Die gängigste Größe ist etwa 250 mm.
Auch heute noch ist der Fortschritt in der Bauweise der Wasserpumpenzangen nicht zum Stillstand gekommen.
Vor allem die Zangenschenkel unterliegen ständiger Veränderung, sodass heutzutage ganz unterschiedliche Öffnungsweiten zum Greifen verschieden großer Werkstücke realisiert werden können. Hier eine kurze Übersicht der Trends in der Entwicklung der Wasserpumpenzangen:
Durch die Verstellbarkeit lohnt sich in vielen Fällen die Anschaffung einer Wasserpumpenzange. Wer jedoch oft damit arbeitet und mit einer Zange nicht alle notwendigen Größen abdecken kann, sollte auf die praktischen Sets zurückgreifen. Beides finden Sie hier im Contorion Online Shop.