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WEICON Polyurea Reparatur- und Beschichtungsmasse 'Urethan 85 SF', schnellhärtend, Arbeitspackung, 0,54 kg, schwarz

Hersteller Nr.:10062978|Art.-Nr.:65319694

WEICON Polyurea Reparatur- und Beschichtungsmasse 'Urethan 85 SF', schnellhärtend, Arbeitspackung, 0,54 kg, schwarz

Hersteller Nr.:10062978|Art.-Nr.:65319694
141,98 €inkl. MwSt. (262,93 € / kg)

Lieferzeit: 1-2 Arbeitstage

Standardlieferung

Basis
Polyurea
Bauteiltemperatur
>3 °C über Taupunkt
Breite
67.0 mm
Bruchdehnung (Zug)/DIN EN ISO 527-2
590 %
Dichte der Mischung
1,1 g/cm³
Empfohlene Hilfsmittel
Winkelschleifer Strahlanlage Wärmetasche Heiß- oder Heizlüfter Gewebeband Pinsel Fusselfreie Tücher
Endhärte/(100 % der Festigkeit)
3 Std.
Farbe
schwarz
Konsistenz
pastös
Mechanisch belastbar nach/20 °C
1 Std.
Mischungsverhältnis nach Gewicht
1:10
relative Luftfeuchtigkeit
<70 %
Härte (Shore A)/DIN ISO 7619
ca. 85±3
Temperaturbeständigkeit nass
-60 °C - +80 °C (-76 - +176 °F)
Temperaturbeständigkeit trocken
-60 °C - +100 °C (-76 - +212 °F)
Topfzeit/bei 20 °C
3 Min.
Umrechnungstabelle
(°C x 1,8) + 32 = °F mm/25,4 = inch μm/25,4 = mil N x 0,225 = lb N/mm² x 145 = psi MPa x 145 = psi Nm x 8,851 = lb·in Nm x 0,738 = lb·ft Nm x 141,62 = oz·in mPa·s = cP N/cm x 0,571 = lb/in kV/mm x 25,4 = V/mil
Verarbeitungstemperatur
+15 °C bis +40 °C °C
Verbrauch/Schichtstärke 1,0 mm
1,1 kg/m²
Viskosität der Mischung/bei +25 °C
4.500 mPa·s
Viskosität Harz/bei +25 °C
600 mPa·s
Viskosität Härter/bei +25 °C
13000 mPa·s
Weiterreißwiderstand/DIN 53515 / ASTM D 1002
31 kN/m
Zugfestigkeit/DIN EN ISO 527-2
8.4 N/mm²
Hersteller
WEICON GmbH & Co. KG Königsberger Straße 255, 48157 Münster, DE [email protected]
Art.-Nr.
65319694
GTIN
4024596091194
• Klebstoff. • Mischdüse MFHX.

• WEICON Urethan 85 SF ist ein spezielles, pastöses Polyurethan zur Beschichtung und Reparatur von Gummioberflächen. • Beispielsweise können Förderbänder in Industrieanlagen, im Tagebau oder in Bergwerken mit dem Polyurethan ausgebessert und repariert werden. • Urethan 85 SF besitzt eine sehr hohe Verschleißfestigkeit. • Es ist frei von Lösemitteln und wird bei Raumtemperatur verarbeitet. • Vor der Verarbeitung muss die zu behandelnde Oberfläche stark aufgeraut werden und anschließend mit einem speziellen zweikomponentigen Primer (Gummiprimer) benetzt werden, da ansonsten keine Haftung zur Oberfläche entwickelt wird. • Die Verarbeitungszeit beträgt zwei bis drei Minuten. • Zur Aushärtung ist keine zusätzliche Erwärmung notwendig. • Oberflächen, die mit Urethan 85 SF beschichtet wurden, sind nach einer Stunde belastbar. • Die vollständige Aushärtung ist nach drei Stunden abgeschlossen. • Für die Beschichtung von Metalloberflächen ist ein spezieller Primer verfügbar. • hohe Verschleißfestigkeit. • schnelle Aushärtung. • pastös. • Shore-Härte: A85. Gebrauchshinweise: • Bei der Verarbeitung von WEICON Produkten sind die physikalischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen und ökologischen Daten und Vorschriften in unseren EG-Sicherheitsdatenblättern (www.weicon.de) zu beachten. Oberflächenvorbehandlung: • Die erfolgreiche Verarbeitung von WEICON Urethan hängt von der sorgfältigen Vorbereitung der Oberflächen ab. • Denn dies ist der wichtigste Faktor für den Gesamterfolg. • Staub, Schmutz, Öl, Schmiere, Rost und Feuchtigkeit oder Nässe haben einen negativen Einfluss auf die Haftung. • Vor der Verarbeitung von WEICON Urethan müssen daher folgende Punkte beachtet werden: Die Klebe- bzw. Ausbesserungsstellen müssen frei von jeglichem Öl, Fett, Schmutz, Rost, Oxiden, Farben und sonstigen Fremdkörpern bzw. Rückständen sein. • Zum Reinigen und Entfetten empfehlen wir WEICON Sprühreiniger S. • Vor Auftrag muss der Reiniger rückstandsfrei ablüften / verdunsten. • Andernfalls härtet das Urethan unvollständig aus. • Alkoholhaltige Reiniger nicht auf saugenden Untergründen verwenden. • Glatte sowie besonders stark verschmutze Oberflächen sind zusätzlich durch mechanische Oberflächenvorbehandlungen, wie z. B. durch Schleifen oder vorzugsweise durch Strahlen, zu bearbeiten. • Bei einer Bearbeitung durch Strahlen, sollte die Oberfläche möglichst auf einen Reinheitsgrad von SA 2 ½ – 'Near White Blast Cleaning' (gemäß ISO 8501/1-2, NACE, SSPC, SIS) gebracht werden. • Um einen optimalen Rauheitsgrad der Oberfläche von 75-100 μm zu erreichen, sollten kantige Einwegstrahlmittel (Aluminiumoxid, Korund) verwendet werden. • Durch die Verwendung von Mehrwegstrahlmitteln (Schlacke, Glas, Quarz) aber auch durch Eisstrahlen wird die Oberflächenqualität negativ beeinflusst. • Die Luft zum Strahlen muss trocken und ölfrei sein. • Metallteile, die mit Meerwasser oder anderen Salzlösungen in Kontakt gekommen sind, sollten zunächst mit VE-Wasser intensiv gespült und nach Möglichkeit über Nacht ruhen gelassen werden, damit alle Salze aus dem Metall herausgelöst werden können. • Vor jeder Anwendung von WEICON Urethan sollte eine Prüfung auf lösliche Salze nach dem Bresle-Verfahren (DIN EN ISO 8502-6) durchgeführt werden. • Die maximale Menge der auf dem Substrat verbliebenen löslichen Salze sollte nicht mehr als 40 mg/m² betragen. • Ein Erhitzen und wiederholtes Strahlen der Oberfläche kann erforderlich sein, um alle löslichen Salze und Feuchtigkeit zu entfernen. • Nach jeder mechanischen Vorbehandlung sollte die Oberfläche nochmals mit WEICON Sprühreiniger S gereinigt und bis zum Auftrag der Beschichtung vor weiteren Verunreinigungen geschützt werden. • Stellen, an denen keine Haftung auf dem Untergrund gewünscht wird, müssen mit silikonfreien Formentrennmittel behandelt werden. • Für glatte Oberflächen empfehlen wir WEICON Formentrennmittel Flüssig F 1000 oder für poröse Oberflächen WEICON Formentrennmittel Wachs P 500. • Nach der Oberflächenvorbehandlung sollte möglichst zeitnah (innerhalb einer Stunde) mit dem Auftrag von WEICON Urethan begonnen werden, um Oxidation, Blitzrost oder erneute Verschmutzung zu vermeiden. Auftragen: • Wir empfehlen für die Verarbeitung eine Umgebungstemperatur von nicht mehr als 25 °C bei unter 70 % rel. Luftfeuchte. • Ein Auftrag bis zur gewünschten Schichtstärke sollte in mehreren Schritten erfolgen. Aushärtung: • Die Endhärte ist nach spätestens 3 Stunden bei 20 °C (68 °F) erreicht. • Höhere Temperaturen verkürzen die Aushärtezeit. • Als Faustregel gilt: je +10 °C (50 °F) Erhöhung über Raumtemperatur (20 °C/68 °F) verkürzt sich die Aushärtezeit um die Hälfte. • Temperaturen unter 16 °C (61 °F) verlängern die Aushärtezeit, bis ab ca. 5 °C (41 °F) fast keine Reaktion mehr erfolgt. Empfohlene Hilfsmittel: • Winkelschleifer • Strahlanlage • Wärmetasche • Heiß- oder Heizlüfter • Gewebeband • Pinsel • Fusselfreie Tücher.

Gefahrstoffinformationen
exclamation-markhealth-hazardenvironment

Signalwort

Gefahr!

H-Sätze

  • H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H312: Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.
  • H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H319: Verursacht schwere Augenreizung.
  • H334: Kann beim Einatmen allergieartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.
  • H373: Kann Organschäden durch längere oder wiederholte Exposition verursachen.
  • H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Vor Gebrauch Warnhinweise im Gefahrenfeld auf der Verpackung lesen.

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