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WEICON Epoxidharz-System 'Anti-Haft', sprühbar für Verschleißschutz mit Antihafteigenschaft, 0,5 kg, grau

Hersteller Nr.:10062940|Art.-Nr.:64992009

WEICON Epoxidharz-System 'Anti-Haft', sprühbar für Verschleißschutz mit Antihafteigenschaft, 0,5 kg, grau

Hersteller Nr.:10062940|Art.-Nr.:64992009
107,99 €inkl. MwSt. (215,98 € / kg)

Lieferzeit: 1-2 Arbeitstage

Standardlieferung

Ermittelt nach Aushärtung bei
24 h RT + 24 h 60 °C
Aluminium sandgestrahlt
10 MPa
Basis
Epoxid
Bauteiltemperatur
>3 °C über Taupunkt
Biegefestigkeit/DIN EN ISO 178
76 MPa
Breite
110.0 mm
Bruchdehnung (Zug)/DIN EN ISO 527-2
1,0 %
Dichte der Mischung
1,5 g/cm³
Dichte Harz
1.6 g/cm³
Dichte Härter
1.2 g/cm³
Druckfestigkeit/DIN EN ISO 604
118 MPa
Durchgangswiderstand/DIN EN 62631-3-1
7,17 · 10^14 Ω·m
E-Modul (Zug)
4.500-5.000 MPa
Edelstahl V2A sandgestrahlt
19 MPa
Empfohlene Hilfsmittel
Winkelschleifer Strahlanlage Wärmetasche Heiß- oder Heizlüfter Glättkelle, Spachtel PE-Folie 0,2 mm Gewebeband Pinsel Schaumstoffrolle Gummirolle Fusselfreie Tücher
Endhärte/(100 % der Festigkeit)
24 Std.
Farbe
grau
Füllstoff
mineralisch
Haftfestigkeit/DIN EN ISO 4624
22.2 MPa
Konsistenz
flüssig
magnetisch
nein
max. Schichtstärke/je Arbeitsgang
10 mm
Mechanisch belastbar nach/(80 % der Festigkeit)
8 Std.
Mischungsverhältnis nach Gewicht
100 : 45
Mischungsverhältnis nach Volumen
100 : 61
relative Luftfeuchtigkeit
max. 85%
Schichtfolgezeit/(35 % der Festigkeit)
5 Std.
Schrumpf
0,22 %
Härte (Shore D)/DIN ISO 7619
87±3
Stahl 1.0338 sandgestrahlt
17 MPa
Temperaturbeständigkeit
-35 °C bis +120 °C
Tg nach Aushärtung bei RT/(DSC)
56 °C
Tg nach Tempern (bei 120 °C)/(DSC)
60 °C
Topfzeit/bei 20 °C, 500 g Ansatz
~ 30 Min.
Umrechnungstabelle
(°C x 1,8) + 32 = °F mm/25,4 = inch μm/25,4 = mil N x 0,225 = lb N/mm² x 145 = psi MPa x 145 = psi Nm x 8,851 = lb·in Nm x 0,738 = lb·ft Nm x 141,62 = oz·in mPa·s = cP N/cm x 0,571 = lb/in kV/mm x 25,4 = V/mil
Verarbeitungstemperatur
+15 °C bis +40 °C °C
Verbrauch/Schichtstärke 1,0 mm
1,5 kg/m²
Viskosität der Mischung/bei +25 °C
15.000-20.000 mPa·s
Wärmeformbeständigkeit/DIN EN ISO 75-2
65 °C
Wärmekapazität/DIN EN ISO 22007-4
0.1255 J/(g·K)
Wärmeleitfähigkeit/DIN EN ISO 22007-4
0.684 W/m·K
Zugfestigkeit/DIN EN ISO 527-2
54 MPa
Hersteller
WEICON GmbH & Co. KG Königsberger Straße 255, 48157 Münster, DE [email protected]
Art.-Nr.
64992009
GTIN
4024596091149
• Verarbeitungsspatel. • Gebrauchsanweisung. • Handschuhe. • Harz und Härter.

• WEICON Anti-Haft ist ein flüssiges, graues 2-K Epoxidharz-System mit mineralischen Füllstoffen zum Schutz von stark beanspruchten Oberflächen gegenüber aggressiven Chemikalien und Korrosion. • Es wurde speziell für die Verarbeitung mit einer Niederdruckanlage entwickelt. • Zusätzlich zu den mineralischen Füllstoffen enthält Anti-Haft spezielle Additive, die einen Anti-Stick-Effekt bewirken und damit das Anhaften von beispielsweise Mehl, Staub oder Schwebeteilchen verhindern. • Das Epoxidharz-System verfügt über eine gute chemische und thermische Beständigkeit bis zu +120 °C. • Es ist frei von Lösemitteln und härtet nahezu schwundfrei aus. • Durch eine Beschichtung mit WEICON Anti-Haft, das Oberflächen ein sehr glattes Finish verleiht, wird die Fließgeschwindigkeit von Flüssigkeiten gesteigert und so die Effizienz von Pumpen, Rohren, Ventilen usw. um 5 bis 20 % erhöht. • Anti-Haft wird nach gründlicher Vorbereitung des Untergrundes durch Sandstrahlen direkt auf die Teile aufgetragen. • Die Beschichtung haftet sehr gut auf den unterschiedlichsten Oberflächen und eignet sich für die verschiedensten Teile, wie Gleitlager, Rutschen, Trichter und Rohre sowie zur Beschichtung von Gussteilen und Ventilen. • Das System kann im Maschinen- und Anlagenbau, im Apparatebau, in der Papierindustrie, in der Schüttgutindustrie, in Abgasanlagen, im Bergbau, im Tagebau, in Chemieanlagen und in vielen anderen Bereichen der industriellen Produktion eingesetzt werden. • In jedem Fall werden Vorversuche unter praxisnahen Bedingungen empfohlen. • insbesondere, wenn die Teile zusätzlich erhöhter Temperatur oder mechanischer Belastung ausgesetzt sind. • WEICON Anti-Haft eignet sich allein oder in Kombination mit einem der anderen WEICON Plastik-Stahl Typen für einen Systemaufbau als Anti-Haftbeschichtung. • Anti Stick-Effekt. • Effizienzsteigerung. • sprühbar. Gebrauchshinweise: • Bei der Verarbeitung von WEICON Produkten sind die physikalischen, sicherheitstechnischen, toxikologischen und ökologischen Daten und Vorschriften in unseren EG-Sicherheitsdatenblättern (www.weicon.de) zu beachten. Oberflächenvorbehandlung: • Die erfolgreiche Verarbeitung von WEICON Anti-Haft hängt von der sorgfältigen Vorbereitung der Oberflächen ab. • Denn dies ist der wichtigste Faktor für den Gesamterfolg. • Staub, Schmutz, Öl, Schmiere, Rost und Feuchtigkeit oder Nässe haben einen negativen Einfluss auf die Haftung. • Vor der Verarbeitung von WEICON Anti-Haft müssen daher folgende Punkte beachtet werden: Die Klebe- bzw. Ausbesserungsstellen müssen frei von jeglichem Öl, Fett, Schmutz, Rost, Oxiden, Farben und sonstigen Fremdkörpern bzw. Rückständen sein. • Zum Reinigen und Entfetten empfehlen wir WEICON Sprühreiniger S. • Glatte sowie besonders stark verschmutze Oberflächen sind zusätzlich durch mechanische Oberflächenvorbehandlungen, wie z. B. durch Schleifen oder vorzugsweise durch Strahlen, zu bearbeiten. • Bei einer Bearbeitung durch Strahlen, sollte die Oberfläche möglichst auf einen Reinheitsgrad von SA 2 ½ – 'Near White Blast Cleaning' (gemäß ISO 8501/1-2, NACE, SSPC, SIS) gebracht werden. • Um einen optimalen Rauheitsgrad der Oberfläche von 75 - 100 μm zur erreichen, sollten kantige Einwegstrahlmittel (Aluminiumoxid, Korund) verwendet werden. • Durch die Verwendung von Mehrwegstrahlmittel (Schlacke, Glas, Quarz) aber auch durch Eisstrahlen wird die Oberflächenqualität negativ beeinflusst. • Die Luft zum Strahlen muss trocken und ölfrei sein. • Metallteile, die mit Meerwasser oder anderen Salzlösungen in Kontakt gekommen sind, sollten zunächst mit VEWasser intensiv gespült und nach Möglichkeit über Nacht ruhen gelassen werden, damit alle Salze aus dem Metall herausgelöst werden können. • Vor jeder Anwendung von WEICON Anti-Haft sollte eine Prüfung auf lösliche Salze nach dem Bresle-Verfahren (DIN EN ISO 8502-6) durchgeführt werden. • Die maximale Menge der auf dem Substrat verbliebenen löslichen Salze sollte nicht mehr als 40 mg/m² betragen. • Ein Erhitzen und wiederholtes Strahlen der Oberfläche kann erforderlich sein, um alle löslichen Salze und Feuchtigkeit zu entfernen. • Nach jeder mechanischen Vorbehandlung sollte die Oberfläche nochmals mit WEICON Sprühreiniger S gereinigt und bis zum Auftrag der Beschichtung vor weiteren Verunreinigungen geschützt werden. • Stellen, an denen keine Haftung auf dem Untergrund gewünscht wird, müssen mit silikonfreien Formentrennmitteln behandelt werden. • Für glatte Oberflächen empfehlen wir WEICON Formentrennmittel Flüssig F1000 oder für poröse Oberflächen WEICON Formentrennmittel Wachs P 500. • Nach der Oberflächenvorbehandlung sollte möglichst zeitnah (innerhalb einer Stunde) mit dem Auftrag von WEICON Anti-Haft begonnen werden, um Oxidation, Blitzrost oder erneute Verschmutzung zu vermeiden. Auftragen: • Wir empfehlen für die Verarbeitung eine Umgebungstemperatur von 20°C (68 °F) bei unter 85 % rel. Luftfeuchte. • Mit dem Konturspachtel Flexy WEICON Anti-Haft für eine dünne Vorbeschichtung intensiv im Kreuzgang in die Oberfläche einarbeiten, um eine maximale Haftung zu erreichen. • Mit Hilfe dieser Technik dringt das Epoxidharz gut in alle Ritzen und Rautiefen ein. • Im Anschluss kann direkt der weitere Auftrag bis zur gewünschten Schichtstärke erfolgen. • Es ist dabei auf einen gleichmäßigen Auftrag ohne Luftblasen zu achten. • Um große Lücken oder Löcher auszufüllen, sollten Glasfaser, Streckmetall oder andere mechanische Fixiermaterialien verwendet werden. • Abschließend kann die Oberfläche sehr einfach mit Hilfe einer PE-Folie und einer Gummirolle geglättet werden. Aushärtung: • Die Endhärte ist nach spätestens 24 Stunden bei 20°C erreicht. • Bei niedrigeren Temperaturen kann die Aushärtung durch gleichmäßige Wärmezufuhr bis max. 40°C (104°F) mit z. B. Wärmetasche, Heiß- oder Heizlüfter beschleunigt werden. • Höhere Temperaturen verkürzen die Aushärtezeit. • Als Faustregel gilt: je +10°C (50°F) Erhöhung über Raumtemperatur (20°C/ 68°F) verkürzt sich die Aushärtezeit um die Hälfte. • Temperaturen unter 16°C (61°F) verlängern die Aushärtezeit, bis ab ca. 5°C (41°F) fast keine Reaktion mehr erfolgt. Empfohlene Hilfsmittel: • Winkelschleifer • Strahlanlage • Wärmetasche • Heiß- oder Heizlüfter • Glättkelle, Spachtel • PE-Folie 0,2 mm • Gewebeband • Pinsel • Schaumstoffrolle • Gummirolle • Fusselfreie Tücher.

Gefahrstoffinformationen
exclamation-markcorrosionhealth-hazardenvironment

Signalwort

Gefahr!

H-Sätze

  • H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
  • H315: Verursacht Hautreizungen.
  • H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H318: Verursacht schwere Augenschäden.
  • H373: Kann Organschäden durch längere oder wiederholte Exposition verursachen.
  • H411: Giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

Vor Gebrauch Warnhinweise im Gefahrenfeld auf der Verpackung lesen.

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