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Präzise Gravuren mit Gravierfräsern erzeugen

Gravierfräser sind ein konisch ausgeführtes Werkzeug mit einer Schneide. Die zusätzlich spiralförmig eingebaute Spannut ermöglicht einfaches Abführen von Spänen. Die Gravuren werden hierdurch gratfrei und sauber ausgeräumt.

Arbeiten mit dem Gravierfräser

Mit Gravierfräsern trägt man Material nur sehr oberflächlich ab. Die Spitze eines solchen Fräsers besteht nämlich aus einer Schneide mit einer spiralförmigen Spannut. Geeignet sind die Gravierfräser für die feinsten Gravuren in Kunststoff, Metall, Kupfer oder auch Holz und Aluminium, und somit für viele Bereiche, wo genaues Arbeiten unerlässlich ist. Da beim Gravieren also sehr feine Strukturen erzeugt werden, sind Gravierwerkzeuge sehr spitz.

Für Arbeiten mit Acrylglas, anderen Kunststoffen, Holz und Ne-Metallen wird vor allem Werkzeug mit einem Spitzenwinkel von 30°, 60° oder 90° verwendet. Beim 30°-Spitzelwinkel beträgt die maximale Eintauchtiefe 22 mm, bei den beiden anderen jeweils 12 mm. Für Gravuren in Stählen, Edelstahl und sehr harten NE-Metallen gibt es die Spezialfräser mit sehr kurzer Schneide und stabiler Schneidgeometrie. Der Spitzenwinkel liegt bei 35° oder 60°.

Während und nach der Arbeit

Wenn Sie mit einem Gravierfräser arbeiten wollen, so gilt es eine Reihe von Aspekten zu beachten, sowohl bei den Vorbereitungen als auch nach dem Einstz.

Richtiges Werkzeug wählen

Man sollte stets darauf achten, einen Gravierfräser zu nehmen, der für das zu bearbeitende Material geeignet ist. Sehen Sie davon ab, „irgendeinen“ Gravierfräser zu nehmen, der gerade zur Hand ist. Wählen Sie einen möglichst kurzen Fräser und spannen Sie diesen so weit wie möglich ein. Die Spannuten sollten am besten poliert sein, da sich dort die Späne kaum festsetzen. Für bessere Abtragsleistung ist es meist sinnvoll, mehrere Durchgänge mit geringerer Tiefe und höheren Vorschubwerten zu fräsen.

Die Pflege danach

Pflegt man Fräswerkzeug auf eine bestimmte Weise, so lässt sich ihre Lebensdauer um einiges verlängern. Wichtig ist vor allem, Anhaftungen nach dem Arbeiten zu entfernen. Partikelablagerungen können sich nämlich nach und nach Verfestigen. Mit Aceton, Terpentin oder Spiritus lassen sich feinere Anlagerungen entfernen. Arbeitet man mit Holz, so sollte man mit Harzentfernern reinigen, und zwar noch im frischen Zustand, denn die Gravierfräser verkleben durch das Harz.